Drahterosion in höchster Schweizer Präzision
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 Der Oberentfelder Drahterodierer Argotec ist ISO-zertifiziert.





Die Stärken der Erosion

 

Der Kubus mit rund 300 mm Kantenlänge wird bis auf den<br />
Innenraum fertig gefräst, gebohrt und anschliessend durch Drahterosion<br />
der weiterverwendbare Kern herausgeschnitten.

Je komplexer einzelne Bauteile werden, je wirtschaftlicher die Produktion werden muss, umso individueller müssen Produktionswege gestaltet werden. Bei einigen Aufgaben stossen gar modernste, spanabhebende Verfahren an ihre Grenzen. Kombinationen zwischen Drahterosion und Fräsvorgängen können wirtschaftliche und akzeptable Lösungen sein.

Zwar sind sowohl Fräsen als auch Drehen als Gesamtprozess wirtschaftlicher, sowohl Laserschneiden als auch Wasserstrahlschneiden schneller. Dafür trumpft die Funkenerosion mit grosser Schneidhöhe und höchster Genauigkeit, die konkurrenzlos sind.

Der Metallbearbeitung durch Drahterosion öffnen sich wachsende Möglichkeiten ergänzend zur spanabhebenden Bearbeitung. Die Leichtigkeit, mit der auch extrem zähe, gehärtete Stähle und Hartmetalle bearbeitet werden, macht diese Technologie zum wichtigen Teilbereich der modernen Maschinenindustrie. Höchste Oberflächengüte, Formgenauigkeit und die enorme Flexibilität eröffnet dieser Technologie immer neue Anwendungsgebiete.

Herstellungsprozesse mit Drahterosion optimieren

Auch wenn sich Drahterosion allein nicht immer als die wirtschaftlichere Lösung erweist, kann sie als Produktionsschritt die Wirtschaftlichkeit eines Herstellungsprozesses optimieren oder die Produktion bestimmter Werkstücke gar erst ermöglichen. Anspruchsvolle Teile für den Werkzeug- und Formenbau und komplizierte Konstruktionen für den Maschinenbau sind mit Drahterosion problemlos herzustellen. Ebenso wie Prototypen und Kleinteile in höchster Präzision und Elektroden als Werkzeuge für die Senkerosion. Schnittverluste werden auf ein Minimum reduziert und halbieren den Materialverlust beispielsweise bei der Herstellung von teuren Halbschalen mit Hartschichten an den Laufflächen.

Massgenauigkeit für Formteile

Der Formenbau ist heute ohne die wirtschaftliche Technik der Drahterosion kaum mehr vorstellbar. Hochgenaue Konturen, Verzahnungen und feine Rippen werden durch Drahterosion erst möglich. Das Schneiden von Rund-, Flach- und Formauswerfern ist leicht zu bewerkstelligen und sorgt für ein reibungsloses Ausformen der Spritzgussteile. Uhrenteile in höchster Präzision und elektromechanische Kleinteile sind mit klassischen Fertigungsmethoden oft nur sehr schwierig zu realisieren. Dank schneller Produktion von schwierigen Einzelteilen ist die Funkenerosion für die Herstellung von Prototypen die ideale Verfahrenstechnik. Hier ist die Drahterosion eine wirtschaftliche Lösung.

Lösung des Problems der sechsten Seite

Bei der Fünf-Seiten-Bearbeitung von filigranen Teilen kann die sechste Seite oft nur umständlich fertig gefräst werden. Wenn das Werkstück beispielsweise geringe Wandstärken oder schwierig fassbare Konturen aufweist, bietet sich die Drahterosion für das Abtrennen ohne Verzug und ohne Gratbildung an. Die sechste Seite wird nicht zerspant, sondern weggeschnitten. Natürlich kann gerade bei diesem Prozess gleichzeitig die ganze Möglichkeit der freien Achsensteuerung eingesetzt werden. So wird nicht nur das Problem der sechsten Seite elegant gelöst, sondern es kann auch zur genauesten und anspruchsvollsten Prozedur des ganzen Herstellungsverfahrens werden.

 

Die Spezialitäten der Drahterosion

  • Hohe Masshaltigkeit und Formgenauigkeit im µ-Bereich
  • Extrem geringe Schnittbreiten
  • Bearbeitung aller leitfähigen Materialien
  • Bearbeitung von extrem harten Werkstoffen wie gehärteter Stahl, Titan oder Hartmetall
  • Oberflächenstrukturen mit variabler Rauigkeit
  • Auch bei grosser Schnitthöhe (400 mm) extrem geringe Schnittbreiten
  • Fertigung scharfkantiger Durchbrüche

 

Zum Verfahren der Drahterosion

«Electrical discharge machining», kurz EDM, bezeichnet ein thermisch abtragendes Herstellungsverfahren für leitende Werkstoffe. Das als Funkenerosion bezeichnete Verfahren beruht auf elektrischen Entladungen, den Funken, zwischen dem Werkzeug und dem Werkstück. Die Funkenerosion wird unterschieden in Drahterosion, bei dem ein Draht das Werkzeug bildet, und Senkerodieren, bei dem eine Elektrode in das Werkstück eingesenkt wird, und dem funkenerosiven Bohren. In allen drei Verfahren wird das abgetragene Material geschmolzen oder verdampft. Im Fluss des Dielektrikums werden die Materialreste vom Werkstück weggespült.



Wir sind zertifiziert und vernetzt

Der Oberentfelder Drahterodierer Argotec ist ISO-zertifiziert.

Die Drahterodier-Firma Argotec ist Mitglied des Verbands<br />
SwissMechanic.